Bundesentwicklungsminister besucht KAZA

Der deutsche Entwicklungsminister Dirk Niebel hat am Samstag zu einer Reise in das südliche Afrika aufgebrochen. Er wird die Staaten Namibia und Sambia besuchen. Im Mittelpunkt seines Interesses steht die Region KAZA, ein grenzüberschreitendes Naturschutzprojekt, das mit Geldern des Ministeriums für Entwicklungshilfe unterstützt wird. Die KAZA Region (der Name leitet sich von den beiden Flüssen Kavango und Zambesi, die das Gebiet durchquerna ab) umfasst Regionen der Länder Botswana, Namibia, Angola, Sambia und Simbabwe. Ziel ist es ein so Niebel, grenzüberschreitendes Naturschutzgebiet zu schaffen, in dem die Bioversität erhalten und zugleich eine nachhaltige Entwicklung des lokalen Tourismus ermöglicht wird. Dadurch sichert KAZA auch die politische Stabilität in der Region. Durch die Beteiligung von der örtlichen Bevölkerung am Gewinn aus dem Tourismus wird die lokale Wirtschaft gestärkt.

Niebel wird im Verlauf seiner Reise zwei nationalpakrs besuchen, die im Gebiet von KAZA liegen, den Khaudum Nationalpark in Namibia und den Sioma Ngwezi Nationalpark in Sambia. Vor Ort wird er sich über die Entwicklung der parks informieren und auch mit Vertretern des World Wildlife Fund for Nature (WWF), der Peace Park Foundation und Futouris, einer Nachahltigkeitsinitiative europäischer resieverantstalter zusammentreffen. Auch diese Organisationen sind neben den Regierungen der einzelnen KAZA-Länder an der Entwicklung der Region und der Verwirklichung der KZA Idee beteiligt.

Das deutsche Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt das KAZA Projekt mit insgesamt 35,5 Millionen Euro.

Quelle: http://www.bmz.de/de/presse/aktuelleMeldungen/2013/mai/130517_pm_103_Biodiversitaeterhalten-lokale-Entwicklung-foerdern-Frieden-sichern-Bundesentwicklungsminister-Dirk-Niebel-reist-nach-Namibia-und-Sambia/

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