KAZA Länder

Zur Verwirklichung des Kaza-Projekts haben die Regierungen der Länder Angola, Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe einen Staatsvertrag geschlossen. Dabei sind diese fünf Länder was ihre Geschichte, ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, ihre politische Führung und auch die Entwicklung der jeweiligen touristischen Infrastruktur sowie ihren Wildtierbestand angeht sehr unterschiedliche Partner. Hierin liegt zugleich ein Problem aber auch eine große Chance für die gesamte Region. Gelingt die Vision eines grenzübergreifenden Naturschutzgebietes, das von Touristen mit nur einem Visum bereist werden kann und dabei die lokalen Bevölkerung an den Einnahmen beteiligt, kann dies die Situation der oft sehr armen Ansässigen nachhaltig verbessern. Zugleich könnte die wieder Herstellung der alten Wanderrouten für Elefanten und andere Wildtiere über die Landesgrenzen hinaus für eine natürlichere Verteilung der Tiere sorgen. So leiden die Nationalparks in Botswana und Simbabwe an einer ökologisch nicht mehr verträglichen Größe der Elefantenpopulation während in Angola und auch im angrenzenden namibianischen Caprivizipfel als Folge des jahrzehntelangen angolanischen Bürgerkrieges und der Wilderei die Elefanten fast völlig fehlen.

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