WWF

Der World Wildlife Fund unterstützt Kaza sowohl finanziell als auch durch praktische Hilfsangebote. Sie hat die Organisation bereits langjährige Erfahrung in der Verwirklichung der Conservancies, die eine der Schlüssel für das Gelingen von KAZA sind. Außerdem unterstützt der WWF die Communities bei Konflikten zwischen Menschen und Tieren, die zwangsläufig entstehen, wenn Wildtiere frei in von Menschen besiedelten leben und ihren alten Wanderrouten folgen können. Besondere Probleme bereiten die Elefanten, die immer wieder Felder verwüsten und somit die Ernten zerstören. Der WWF unterhält mobile Einsatztrupps, die helfen die Elefanten von den Feldern fern zu halten und der Bevölkerung zeigen, wie sie sich vor den Dickhäutern schützen können. Hierbei kommen häufig sogenannte Chilibomben zum Einsatz, deren scharfer Geruch die empfindlichen Nasen der Tiere reizt und sie vertreibt. Darüber hinaus werden die Gemeinden ermuntert ihre Felder zusammen zu legen, um sie so besser schützen zu können. Außerdem werden die Bauern in besseren und nachhaltigeren Anbaumethoden ausgebildet, um höhere Erträge erzielen zu können und somit Rodungen zur Landgewinnung zu reduzieren. Ein gutes Beispiel hierfür sind die Bauern, die rund um den Sioma Ngwezi National Park in Sambia leben. Sie konnten ihre Maiserträge mit Unterstützung von Beratern des WWF vervierfachen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *