Reiserouten

Hier werden verschiedene Reiserouten durch die Kaza-Region vorgestellt. Eine sehr beliebte Reiseroute führt über die Hauptstadt Windhoek, die Hauptstadt Namibias, und den Etoscha Nationalpark über den Transcaprivi Highway nach Botswana in das Okavango Delta und Chobe Nationalpark weiter zu dem Victoriafällen in Simbabwe. Zu beachten ist dabei, dass einige Länder des Kaza Gebiets bereits über eine sehr gute touristische Infrastruktur verfügen und daher leicht zu bereisen sind. Dies gilt insbesondere für Namibia und Botswana. Dagegen öffnen sich die Schutzgebiete in Angola gerade erst dem Tourismus.

Leider gibt es noch keine speziellen Reiseangebote für die KAZA Region. Daher müssen sich Reisende auf bereits bestehende Angebote beschränken oder sich ihre Reise individuell zusammenstellen. Dabei wird empfohlen, auf einen erfahrenen Reiseveranstalter zurückzugreifen. Es sei denn, man ist mit den örtlichen Gegebenheiten bereits gut vertraut und in der Lage auch in teils unzugänglichen Gelände zurecht zu finden. Besonders in Angola sind noch weite Gebiete der Kaza Region als Folge des Bürgerkriegs vermint.

Angola
Eine Individualreise nach Angola ist ohne sehr gute Kenntnisse der lokalen Begebenheiten zurzeit nicht ratsam. Es gibt allerdings auch nur wenige Reiseveranstalter, die Reisen nach Angola in ihrem Programm haben. So wird von Diamir eine 18tätige Natur- und Campingreise angeboten. Ausgangs- und Endpunkt ist die namibianische Hauptstadt Windhoek. Von hier führt die Reise über den Norden Namibias bis nach Angola. Ziele dort sind die Felsenfestung Pedras Negras und die Kalandula Falls. Die Reise führt durch den tropischen Regenwald und das fruchtbare Hochland bis zum Tals des Ebo, das für seine Granitkuppeln berühmt ist und weiter bis an den Atlantischen Ozean zu kleinen Fischdörfern und einsamen Stränden.

Botswana
In Botswana findet man eine der besten touristischen Infrastrukturen des südlichen Afrikas vor. Zahlreiche Veranstalter bieten reisen für jeden Geschmack und Geldbeutel an von Campingsafaris bis hin zu edlen Lodges und luxuriösen Flugsafaris. Dabei gibt es Angebote, die eine Reiseleitung umfassen ebenso wie Angebote für Selbstfahrer. Bei Reisen auf eigene Faust ist zu beachten, dass es in der Regenzeit zu heftigen Niederschlägen kommen kann, die Straßen zeitweise unpassierbar machen. Dies gilt insbesondere für Besuche im Okavango Delta.

Namibia

Namibia ist allgemein ein sehr unproblemtisches Reiseland und es gibt zahlreiche Angebote unterschiedlichster Reiseveranstalter. Allerdings gehört der Caprivizipfel, dessen Gebiet eine zentrale Region des KAZA Schutzgebietes ist, zu den weniger gut erreichbaren und touristisch noch nicht gut erschlossenen Regionen des Landes.

Sambia

Sambia gilt als eine der Perlen des südlichen Afrika. Zahlreiche Reiseveranstalter haben das Land in ihr Programm aufgenommen. Ein besonderes Highlight vieler Routen ist der zur Kaza Region zählende Kafue Nationalpark. Er umfaßt eine einzigartige Landschaft mit unberührten Feuchtgebieten und weiten offenen Grasebenen, die einzigartige Safarierlebnisse ermöglichen. Die Kleinstadt Livingston liegt im Herzen von Kaza unweit der Viktoriafälle, deren Besuch jeden Sambiaurlaub abrundet.

Simbabwe
Simbabwe wird gerade von vielen Afrikareisenden als Ziel neu entdeckt. Momentan gilt die politische Lage als vergleichsweise ruhig und sicher. Durch seinen großen Tierreichtum und die relativ geringe Zahl der Touristen ist ein authentisches Safarierlebnis möglich. Allerdings sollen auch hier besser eine geführte Reise unternommen werden, sofern einschlägige Erfahrungen und gute Kontakte im Land fehlen.

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